Einstellung wegen Geringfügigkeit, Verurteilung unter Strafvorbehalt

1. Einstellung wegen Geringfügigkeit

Im Strafrecht kann das Verfahrens wegen Geringfügigkeit ohne Auflagen gemäß § 153 StPO) oder mit Auflage – meistens Geldauflage gemäß § 153 a StPO eingestellt werden. Ihr  Anwalt, Strafverteidiger oder Fachanwalt Strafrecht kann häufig die Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit gegebenenfalls gegen Auflagen erreichen. Hierzu setzen wir uns mit der Staatsanwaltschaft z.B. mit der Staatsanwaltschaft Hamburg in Verbindung. Voraussetzung ist jedoch, dass das Verfahren ein Vergehen zum Gegenstand und die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht. Entscheidend ist auch, ob der Beschuldigte zuvor schon vorher mit dem Strafrecht in Konflikt geraten ist und verurteilt wurde. Wie schon im Begriff Anwalt Strafrecht Hamburg sind wir in Hamburg ansässig, aber auch bundesweit tätig. 

2. Voraussetzungen der Verwarnung mit Strafvorbehalt

Bei einer Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen kann das Gericht den Angeklagten neben dem Schuldspruch verwarnen, die Strafe bestimmen und die Verurteilung zu dieser Strafe vorbehalten, wenn

 

1.

zu erwarten ist, dass der Täter künftig auch ohne Verurteilung zu Strafe keine Straftaten mehr begehen wird,

 

2.

nach der Gesamtwürdigung von Tat und Persönlichkeit des Täters besondere Umstände vorliegen, die eine Verhängung von Strafe entbehrlich machen, und

 

3.

die Verteidigung der Rechtsordnung die Verurteilung zu Strafe nicht gebietet.

Neben der Verwarnung kann auf Einziehung oder Unbrauchbarmachung erkannt werden. Bei einer Maßregeln der Besserung und Sicherung ist die Verwarnung mit Strafvorbehalt nicht zulässig. Wird der Verwarnte nicht zu der vorbehaltenen Strafe verurteilt, so stellt das Gericht nach Ablauf der Bewährungszeit fest, daß es bei der Verwarnung sein Bewenden hat.

Wenn Sie Fragen haben, schreiben uns unverbindlich eine E-mail unter kontakt-anwalt@t-online.de. Für eine Mandatserteilung rufen Sie uns unverbindlich unter Telefon 040/ 39 14 08, im Notfall (= nur im Fall von Festnahme und Verhaftung) 0177/ 447 40 40 oder benutzen Sie das Kontaktformular(auf das Wort klicken) Fragen Sie nach, welche Möglichkeiten sich Ihnen bieten. Ein kurzes Informationsgespräch an Werktagen, nicht die Rechtsberatung ist kostenlos. Eine Beratung kostet für eine halbe Stunde € 49,58 zzgl 19 % Umsatzsteuer in Höhe von € 9,42, € 59,00.

Ich bitte Sie für die kostenlose Information eine positive Bewertung bei google maps (anklicken, Beitrag schreiben, anmelden) zu erteilen. 

Wenn Sie uns direkt beauftragen möchten, bitte ich Sie um Übersendung ihrer Telefonnummer und Adresse und einer Strafprozessvollmacht (auf das Wort klicken) (für alles außer Strafrecht (Erläuterung zum Ausfüllen) über das 

Kontaktformular

(im Anhang können Sie die Dokumente anhängen) 

oder per Fax: 040/ 39 14 07, durch die Post (Rechtsanwälte Lauenburg & Kopietz, Elbchaussee 87, 22763 Hamburg) oder nach dem Einscannen als Email (ihr-anwalt-hamburg@t-online.de). Bitte vergessen Sie nicht, ihre Adresse und Telefonnummer für Rückfragen anzugeben.