Adhäsionsverfahren

Das Adhäsionsverfahren - Durchsetzung eines Schadenersatzes oder eines Schmerzensgeldes im Strafverfahren

Wenn Sie den Ihnen zustehenden Schadensersatz z.B. Beerdigungskosten nach § 844  BGB und Ihr Schmerzensgeld im Strafverfahren als Opfer kostengünstig oder mit Prozesskostenhilfe geltend machen wollen (§ 403 ff. StGB), bedürfen Sie eines erfahrenen Anwalt Strafrecht, Strafverteidigers oder Fachanwalts Strafrecht der Ihren zivilrechtlichen Anspruch im Strafverfahren durchsetzt (siehe Opferrecht). Ein Vorteil des Adhäsionsverfahrens ist für den Geschädigten oder das Opfer, dass diese selbst Beweismittel und nicht wie im zivilrechtlichen Verfahren "nur" Partei sind. Sie können sich also, soweit die Voraussetzungen der Nebenklage vorliegen, für die Nebenklage und für die zivilrechtliche Durchsetzung ihres Schmerzens- und/oder Schadensersatzanspruches im Wege der Prozesskostenhilfe einen Rechtsanwalt ihres Vertrauens für beide oder für jeweils ein Verfahren beiordnen lassen.

Wenn Sie Fragen haben, schreiben uns unverbindlich eine E-mail unter kontakt-anwalt@t-online.de. Für eine Mandatserteilung rufen Sie uns unverbindlich unter Telefon 040/ 39 14 08, im Notfall (= nur im Fall von Festnahme und Verhaftung) 0177/ 447 40 40 oder benutzen Sie das Kontaktformular(auf das Wort klicken) Fragen Sie nach, welche Möglichkeiten sich Ihnen bieten. Ein kurzes Informationsgespräch an Werktagen, nicht die Rechtsberatung ist kostenlos. Eine Beratung kostet für eine halbe Stunde € 49,58 zzgl 19 % Umsatzsteuer in Höhe von € 9,42, € 59,00.

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Wenn Sie uns direkt beauftragen möchten, bitte ich Sie um Übersendung ihrer Telefonnummer und Adresse und einer Strafprozessvollmacht (auf das Wort klicken) (für alles außer Strafrecht (Erläuterung zum Ausfüllen) über das 

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 oder per Fax: 040/ 39 14 07, durch die Post (Rechtsanwälte Lauenburg & Kopietz, Elbchaussee 87, 22763 Hamburg) oder nach dem Einscannen als Email (ihr-anwalt-hamburg@t-online.de). Bitte vergessen Sie nicht, ihre Adresse und Telefonnummer für Rückfragen anzugeben.

Im Jugendstrafrecht findet das Adhäsionsverfahren laut § 81 JGG keine Anwendung, soweit das Verfahren einen Jugendlichen betrifft. Bei Heranwachsenden (18 bis einschließlich 20 Jahre), die noch nach Jugendstrafrecht verurteilt werden, kann es gemäß § 109 JGG angewendet werden.

Voraussetzungen des Verfahrens:

  • Der Antrag des Verletzten oder seines Erben ist schriftlich z.B. durch ihren Rechtsanwalt oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle ggfs. auch noch mündlich bis zum Plädoyer in der Hauptverhandlung zu stellen.
  • Der Geschädigte muss einen vermögensrechtlichen Anspruch (z. B. Schadensersatz, Schmerzensgeld, Herausgabe einer gestohlenen Sache) geltend machen.
  • Der Anspruch ist noch nicht anderweitig gerichtlich anhängig gemacht worden.

Gemäß § 302 Nr. 1 InsO unterfällt der deliktische Anspruch gegen den Schädiger nicht der Restschuldbefreiung, so dass dieser Anspruch auch während und nach dem Insolvenzverfahren durchgesetzt und vollstreckt werden kann.

Zur Begründung des Schadensersatzanspruches nehmen wir für Sie Akteneinsicht (§ 406 e StPO) nehmen, um zu prüfen, ob ein Adhäsionsantrag nach Aktenlage Erfolgsaussichten hat, da das Gericht im Rahmen der Beurteilung rechtlicher und tatsächlicher Fragen einen Ermessensspielraum hat, ob überhaupt über den Adhäsionsantrag entschieden wird (§ 406 Abs. 1 StPO).
Eine sorgfältig aufgesetzter Adhäsionsantrag in Zusammenhang mit Prozesskostenhilfeantrag und / oder einer Nebenklage ist entscheidend für den Erfolg in ihrer Sache. Andernfalls muss vor den Zivilgerichten geklagt werden.

Anwaltliche Beratung ist also zu empfehlen.

Der Angeklagte hat im Adhäsionsverfahren nach dem Grundsatz der Waffengleichheit einen Anspruch auf Stellung eines Pflichtverteidigers

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