Schmerzensgeld

  1. Das Schmerzensgeld
  2. Welche Funktion hat das Schmerzensgeld?
  3. Der Anspruch ist vererblich.

1. Das Schmerzensgeld

Das Schmerzensgeld ist ein immaterieller Schadensersatzanspruch, dass heißt ein Schadensersatz als Ausgleich für Schäden nicht vermögensrechtlicher Art, nach deutschem Recht zusätzlich mit einer Sühnefunktion. Ein Anspruch auf Schmerzensgeld ist grundsätzlich gegeben bei Verletzung des Körpers, der Gesundheit, der Freiheit, der sexuellen Selbstbestimmung (§ 823 BGB), bei vertanener Urlaubszeit (§ 651f BGB) wegen Verhinderung, versäumter oder erheblicher Beeinträchtigung einer Reise, bei Urheberrechtsverletzungen (§ 97 Abs. 2 UrhG) oder wegen Verstoßes gegen das Benachteiligungsverbot nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (§ 15, § 21 AGG).

2. Welche Funktion hat das Schmerzensgeld?

Mit dem Schmerzensgeld sollen alle Unannehmlichkeiten, seelischen Belastungen und sonstigen Unwohlgefühle ausgeglichen werden, die mit einer erlittenen Rechtsverletzung einhergehen. Auch Dritte können Anspruch auf Schmerzensgeld haben, z.B. bei Schockschaden aufgrund des Todes eines nahen Angehörigen. Bei Verletzung des Persönlichkeitsrechtes, Bloßstellen, Verleumdung, Beleidigung etc. steht dem / der Verletzten ein medienrechtliches Schmerzensgeld zu.

3. Der Anspruch ist vererblich.

Allen Schmerzensgeldtypen ist gemeinsam, dass sie auch bei genauer Dokumentation des verletzenden Eingriffes, der Intensität und der Folgen der Rechtsverletzung gewöhnlich nur mit anwaltlicher Hilfe nicht durchsetzbar sind.

Wir setzen uns für Ihre Ansprüche ein. Die Kosten für die anwaltliche Vertretung zahlt im Allgemeinen der Gegner / Verletzer als Schadensverursacher bzw. dessen (Haftpflicht-)Versicherung.

Gleiches gilt auch für das medienrechtliche Schmerzensgeld, insbesondere gegen die Presse.

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